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Besinnung auf das Wesentliche
Am Anfang eines neuen Jahres versuchen wir ja oft uns auf das Wesentliche
im Leben zu besinnen. Die Konsumorgien vor, während und nach den
Weihnachtstagen liegen hinter uns und schon stellen wir fest, dass wir im
Grunde genommen doch recht genügsam sind.
Viel brauchen wir ja wirklich nicht. Ein warmes Bett, fließendes Wasser
und etwas zu essen - das ist alles. Abgesehen von dem DVD Player, dem
Plasmabildschirm und einem Handy mit diversen Klingeltönen benötigen wir
eigentlich fast nichts.
Ein Leben in Entbehrung und Askese stelle ich mir sehr befreiend vor. Mit
einer Schale Reis und frischem Wasser käme ich prima über die Runden. Ich
würde mich von allen Modediktaten freimachen und barfuß durch das Leben
laufen. Eine Bambusmatte zum Meditieren, ein Umhang aus grobgestrickter
Wolle, ein Kerzenstummel für das Licht und ein Buch wären mein ganzer
Besitz. Diese Dinge würden mir zum Glücklichsein absolut reichen. Ach
ja.... eins werden mit dem Universum, ruhen in mir selbst - so wie Mahatma
Ghandi.
Na gut, das neue Mountainbike mit dem teuren Gelsattel würde ich eventuell
behalten und meinen PC mit dem großen Flachbildschirm natürlich auch.
Möglicherweise auch den Heißluftherd mit der Turbo Bräunungsstufe für
Brötchen.
Eben nur das Nötigste. Ihr versteht schon, was ich meine.
© Pia Widera
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