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Inhaltlich ist das Tanka ein in sich abgeschlossenes Gedicht, das an keine bestimmte Thematik gebunden ist. Die Oberstrophe kann im Sinne des Haiku ein Bild oder Erlebnis darstellen, eine Bewegung in Gang setzen, die beiden folgenden Zeilen haben die Aufgabe, das Bild zu vollenden, die Bewegung auslaufen zu lassen, das Erlebte zu deuten...

 

eisiger Lufthauch 

sternenklare Vollmondnacht-

sturmgepeischt das Meer

 

gläserne Wellenberge

die am Ufer zerschellen

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Schneeflocken schweben
traumtänzerisch im Mondschein
Eissterne der Nacht

Fichtenzweige erstarren
im eisigen Winterkuss

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Mondlicht und Weite

das Meer - ein Netz aus Silber

zwei Spuren im Sand

 

ein Engel wiegt meinen Traum

bis zur Morgendämmerung

 

 

 

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Leiser Sehnsuchtswind

sanft schwebend - die Traumbarke

gleitet durch die Nacht

 

Gedanken irren umher

bis der Morgen mich wachküßt.