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Inhaltlich ist das Tanka ein in sich abgeschlossenes Gedicht, das an keine
bestimmte Thematik gebunden ist. Die Oberstrophe kann im Sinne des Haiku
ein Bild oder Erlebnis darstellen, eine Bewegung in Gang setzen, die
beiden folgenden Zeilen haben die Aufgabe, das Bild zu vollenden, die
Bewegung auslaufen zu lassen, das Erlebte zu deuten...
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geheimnissvoll und wunsch-schwer
Sternschnuppenträume
unterwegs im All
sinken in blaue Tiefen
nächtlicher Himmelsmeere
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Sinnensymphonie
in zartem rose`und weiß
Inselblütentraum
überpudert mit dem Schnee
des Frühlings - blühende Mandel
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im Licht des Morgens
gebeugte Fichten - schneeschwer
vermummtes Schweigen
nur die Gedanken an dich
gehen mit mir die Wege
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vereint im Mondlicht
dein Schatten und mein Schatten
ein einz´ger Schatten
Herzbotschaften treffen sich
am Kreuzweg der Sterne
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