Der Nachthimmel erscheint wie ein funkelnder, unendlicher See.
Im Schein des Mondes glitzern die Wellen silbern auf der Oberfläche des Meeres, so als würden kleine Elfen darauf einen Reigen tanzen.

Das Meer ist mein Himmel - klar und rein und der Himmel ist mein Meer - grenzenlos.

Schaumkronen tragen meine Traurigkeit und meine Sehnsucht liegt im Flug der Möwen. In der Zerbrechlichkeit des Moments zerspringen Erinnerungen an längst vergangene Tage.


 

Die volle silberne Muschelhälfte begleitet mich durch die schöne, stille
Nacht. Eine Nachtigall singt ihr Liebeslied und lässt die
Gedanken weit hinforttreiben, mit dem lauen Frühlingswind der durch meine
Haare streift.

Die Sterne am Firmament - Engel die meine Wege beleuchten, wenn das Schiff der Sehnsucht in den Untiefen der verzweifelten Seele schlingert. Meine Gedanken werden immer mehr nur meine Gedanken und meine Traurigkeit will traurig sein. Der Nachtwind flüstert leise meine Träume übers Meer und es rührt mich so sehr, das ich es tief in meinem Herzen fühle.

"Egal, wie weit du fort bist, ich bin dir nah"

Die Traurigkeit wirft mir Tränen in die Augen und ich schäme mich nicht
das ich in diesem Moment so schwach, so nur menschlich bin.

Fast erdrückt es mein Herz ,meine Sehnsucht so in der Ferne zu wissen und
doch gleichzeitig so sehr in meinem Kopf zu fühlen.

*~* Irgendwo,  weit hinter den Himmeln,  liegt das Wolkenschloss und die Träume die du dort träumst werden wirklich wahr *~*


© Pia Widera

 

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